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Für sein 20jährges
Jubiläum investierte der Bayern Park rund 5 Mio. Euro in das
Projekt „Freischütz“. Die 483 m lange Bahn ist perfekt ins
Gelände integriert, der höchste Punkt von 24 m über Gelände
liegt oben am Hang, was sich vom Fuß des Hangs zu einer
spektakulären Höhe von 33 m aufbaut. Der Weltmarktführer im
Achterbahnbau Maurer Söhne entwickelte für den Park einen
kompakten Launchcoaster mit 8 Fahrfiguren die nahtlos ineinander
übergehen und die dem Fahrgast kaum Zeit zum Atmen geben. Der
LSM-Antrieb schickt die komfortablen Fahrzeuge ohne lästige
Schulterbügel in nur 2,5 sec auf rund 80 Stundenkilometern,
umgerechnet mit 1360 PS, auf die Reise.
4 Inversionen,
engen Kurven und Kräfte die die Passagiere bis zu einem
viereinhalb fachen ihres Körpergewichts in die Sitze pressen,
lassen die Herzen der Fangemeinden höher schlagen. Top Hat,
Looping, Halfpipe-Kombination mit stark überhöhten Kurven sowie eine
komplette 360°-Heart-Roll folgen Schlag auf Schlag und lassen
den Fahrgästen kaum mehr eine Chance zur Orientierung, jedoch
Momente der Freude im Sekundentakt erleben. Mit etwas Glück geht
es in denn fliegenden Start bei dem die Wagen gleich ein zweites
Mal durch den Parcours geschossen werden. Am Ende der Fahrt
rauschen die X-Cars mit immerhin noch 60 Stundenkilometer durch
den Bahnhof und werden dann abgebremst.
Zum ersten Mal
wird auch hier die Bremsenergie rückgewonnen und für den nächsten
Start genutzt. Zur verlustfreien Stromspeicherung dienen
so genannte Supercaps.
Nach den ersten Fahrten nur zufriedene und glückliche Gesichter.
Der Freischütz ist ein Coaster der es wahrhaftig in sich hat.
Der Achterbahnhersteller Maurer Söhne hat mit dem Freischütz
eine erstklassige Achterbahn konstruiert die keine Wünsche offen
lässt und mit den großen deutschen Bahnen mithalten kann. Mit
dieser Investition hat der Bayern Park alle Blicke in der
Branche auf sich gerichtet und anderen Parks gezeigt, dass mit
etwas Mut auch ein Familienpark neue Zielgruppen ansprechen
kann. Das erhoffte Besucherplus von 10% dürfte so mit dieser
erstklassigen Attraktion kein Problem darstellen.
Bis zum Frühjahr nächsten Jahres wird die Bahn getreu nach den
Freischütz-Motiven von Carl Maria von Weber thematisiert werden.
Neben den bekannten Protagonisten soll auch der Bahnhofsbereich
in Form eines Böllers umgestaltet werden.
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