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Das Wiener Riesenrad

 
 


Das Riesenrad erlebt derzeit eine erstaunliche Renaissance. Grund genug einmal in die Vergangenheit zu reisen und sich eines der damaligen Bauwerke näher anzusehen.

 

Als der Franzose Gustave Eiffel seinen 300 Meter hohen Eifelturm anlässlich der 1889 in der französischen Hauptstadt stattfindenden "Exposition Universelle" errichtete, war die Welt von seinem Meisterwerk begeistert. Vier Jahre später soll die Weltausstellung in Chicago stattfinden und den Eifelturm in den Schatten stellen. Die Vorschläge dafür waren aber alles andere als berauschend und auch das von einem Brückenbauingenieur vorgeschlagene hochkant aufgestellte Karussell, das sich um die eigene Achse drehen soll, wurde zwar anfänglich belächelt, bekam aber nach drei Anläufen am Ende doch zögernd den Zuschlag. Am 21 Juni 1893 um 15 Uhr setzte sich das erste Riesenrad - das "Ferris Wheel" in Bewegung. Die Begeisterung war am Anfang sehr groß, flachte aber schon nach 4 Monaten ab und so musste das Bauwerk wieder abmontiert werden. 

 

Aufgrund der hohen Investitionskosten war das Interesse an weiteren Bauwerken dieser Art nicht vorhanden. Immerhin steckte das Land damals in einer großen Wirtschaftskriese in der zahlreiche Banken und Betriebe pleite gingen. Ein Export seines Wheels kam für Ferris nicht in Frage. Ein Patentsammler namens James Graydon sicherte sich 1893 die Rechte für ein Riesenrad, das dem von Ferris ähnlich war. Diese wurden wiederrum an Walter Basset, einem britischen Ingenieur und Marineoffizier verkauft. Am 25. Mai 1895 drehte dann in London das erste europäische Riesenrad. Zwei Jahre später wird auch Wien sein Rad bekommen.

 

Da Wien in den letzten 50 Jahren einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen hatte, bot sich die Hauptstadt der österreichisch - ungarischen Monarchie als Standort regelrecht an. Die Feier zur 50. Wiederkehr der Thronbesteigung von Kaiser Franz Josef I ein weiterer Grund. Gabor Steiner suchte für sein Wiener Publikum immer nach neuen Attraktionen. Sein rund 8000 Quadratmeter großes "Venedig in Wien" in dem man in original venezianischen Gondeln und Gondoliere durch einen Nachbau von Venedig fahren konnte, war legendär. Ein Beauftragter von Basset fragte Steiner ob er an ein Riesenrad Interesse hätte. Kurze Zeit später war man sich einig.

 

Das Wiener Rad wurde von den Ingenieuren Walter B,. Basset und Harry Hitchins geplant und soll am Ende mit 30 Gondeln ihren Betrieb aufnehmen. Die dafür notwendige Baubewilligung bekam Steiner aber nicht sofort. 

Keiner im Baurat wollte für "das Monstrum" die Verantwortung dafür tragen. Doch mit sehr viel Geduld und Überredungskunst konnte man die Herrn dann noch noch überzeugen und so wurde die Bewilligung am 31. März 1897 erteilt. Als Gutachter wurde damals Johann Brick, Inhaber des Lehrstuhls Brückenbau am Polytechnikum Wien zugezogen. Als eigentlich ausführender Chefkonstrukteur wirkte Hubert Cecil Booth mit.

 

Die Eisenteile wurden von Konstruktionsfirmen aus Schottland angeliefert. Für die ursprünglich 30 Waggons und die gesamte elektromotorischen Einrichtungen wurde die Budapester Firma Ganz & Co beauftragt. Die von den Stahlwerken W. Baerdmore u. Co in Glasgow angefertigte Achse hat eine Länge von 10,9 Meter und einen Durchmesser von 50 cm. Der Transport der rund 16 Tonnen schwere Achse vom Bahnhof in den Prater gestaltete sich insofern schwierig, da diese immer wieder im weichen Boden versank. Gezogen von 16 Pferden wurde diese am Ende über die Schräge von zwei Pylonen mit Dampfkränen in die eigentliche Position gebracht. Am Ende wird das Rad alleine 244,85 Tonnen wiegen und das komplette Bauwerk 430,05 Tonnen.

 

Nach achtmonatiger intensiver Arbeit schlug dann die Gattin des damaligen englischen Botschafters, Lady Horace Rumbold, den letzten Bolzen in die Radkonstruktion. Auch wenn man dem Projekt "Riesenrad" am Anfang sehr skeptisch gegenüber war, so waren die ersten Testfahrten für Gabor Steiner und seine Ingenieure Feilendorf und Hitchins ein voller Erfolg.

 

Die offizielle Einweihung des Wiener Riesenrads erfolgte am 3. Juli 1897. Eine Fahrt war damals eine sehr teure Angelegenheit und konnte sich nicht jeder leisten. Wenn man bedenkt, dass ein Beamter damals 30 Gulden im Monat verdiente, so waren die 8 Gulden Fahrpreis ein nicht gerade ein billiges Vergnügen. Trotzdem waren unzählige Wiener und Wienerinnen an dem heißen Tag gekommen, um bei der Eröffnung dabei zu sein. Immerhin feierte Kaiser Franz Joseph I. sein 50-jähriges Thronjubiläum.


 
Praterrummel 2013
     
 

 

Während des Ersten Weltkrieges, im Jahre 1916, wurde der britische Eigentümer des Riesenrades, Walter Basset, enteignet und die Attraktion zur Versteigerung ausgeschrieben. Es fanden sich aber keine Interessenten, so dass die Attraktion im Besitz der Stadt Wien verblieb, die einem potentiellen Käufer gleich eine Abrissgenehmigung erteilte.

 

Nach Kriegsende und nach Ausrufung der Republik Österreich sollte der Prater wieder ein Vergnügungszentrum werden. Im Jahre 1919 entschloss sich Eduard Steiner, nur ein Namensvetter, kein Verwandter des Grundstücksbesitzers Gabor Steiner, zum Kauf der Anlage. Ursprünglich hatte er überhaupt geplant das Bauwerk abbauen zu lassen, entschied sich dann aber für die Verpachtung.

 

 
     
 

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Wiener Riesenrad durch Feuer und Bomben fast gänzlich vernichtet. 1944 brannte es aus und im gleichen Jahr starb auch Gabor Steiner in Beverly Hills, wohin er sich vor der NS-Verfolgung hatte retten können. Eduard Steiner, der letzte rechtmäßige Besitzer wurde deportiert und vermutlich ebenfalls 1944, im KZ Auschwitz ermordet. Nach dem Krieg wurde das Rad wiedereröffnet - jedoch nur mit der halben Gondelanzahl.

Die Technik

Die über 100 Jahre alte Technik des Wiener Wahrzeichens fasziniert auch heute noch. Das Rad mit einem Durchmesser von 60,98 Meter erreicht an seinem höchsten Punkt 65,75 Meter. Die Achse, die das gesamte Rad hält, ist 10,78 Meter lang, hat einen Durchmesser von 0,5 Meter und bringt stolze 16,3 Tonnen auf die Waage. Das Rad allein wiegt 244,85 Tonnen, insgesamt erreicht das Bauwerk ein Gewicht von 430,05 Tonnen.


Zwei Drehstrom-Schleifringmotoren bewegen das Riesenrad. Trotz des hohen Gewichts des Rades verfügt die Konstruktion über zwei Motoren von nur 15 kW Leistung, die für eine synchrone Drehzahl über eine Achse verbunden sind. Die beiden Drehstrom-Schleifringmotoren, die im Rahmen einer Modernisierung 1984 ihre Aufgabe übernahmen, treiben über Riemen zwei Schwungräder an. Die weitere Kraftübertragung erfolgt über Riemenscheiben und je ein zweistufiges Getriebe auf die beiden Seiltriebe, welche an den Außenseiten des Radkranzes über Reibungsbacken die Übertragung des erforderlichen Drehmomentes ermöglichen. Für die notwendige Spannung des Seils ist ein 3,5 Tonnen schweres Gewicht angebracht.

Bei einem unvorhergesehenen Stromausfall schaltet sich ein Notstromaggregat ein. Sollte dieses auch versagen, so kann auch das Rad per Hand bewegt werden. Mehr Informationen Wiener Riesenrad

 
     
 
 

  Wiener Riesenrad Preise 2017

 
  Fahrpreis   Schule Kindergarten   Familienkarten  
             
  Erwachsene
9,50 Euro

Kinder
3 bis 14 Jahre
4,00 Euro

Kinder unter 3 Jahre
frei
 

Schülergruppe
bis 14 Jahre
3,50 Euro

Schülergruppe
ab 14 Jahre
5,50 Euro

Kindergartengruppe
pro Kind
1,00 Euro

 
2 Erwachsene
2 Kinder bis 14 Jahre

24,00 Euro

2 Erwachsene
3 Kinder bis 14 Jahre

25,00  Euro

2 Erwachsene
4 Kinder bis 14 Jahre

26,00 Euro

 
 
     
 
   Spezielle
Fahrpreise
  Gruppenkarte   Kombiticket  
             
  Erwachsene
mit Wienkarte
8,50 Euro

Studenten
8,50 Euro
  Erwachsene
ab 10 Personen
9,00 Euro
  Riesenradt
und Lilliputbahn

Erwachsene
11,10 Euro

Kinder
bis 14 Jahre
5,00 Euro
 
 
     
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