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DER FREIZEITPARK
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Als im Jahr 1985 Alfons Hochholzer der gemeinsam mit seinem Sohn Josef und seiner Frau Elfriede den Vilstaler Wildpark eröffnete, bestand diese damals aus mehreren Tiergehegen und einem kleinen Spielplatz für Kinder. Ab 1990 begann dann der Ausbau zum Freizeitpark. 1991 wurde aus dem Vilstaler Wildpark der Bayern-Park. Heute bietet der Park 80 Attraktionen auf einer Fläche von etwa acht Fußballfeldern für mehr als 320.000 Gäste im Jahr. Die im April 2010 eingeweihte Indoorhalle Burg Fellbach war das letzte selbst entworfene Projekt des Parkchefs Josef Hochholzer. Er verstarb überraschend im Februar 2009. Sein Vater Alfons war bereits 2007 verstorben. Heute leitet seine Nichte Silke Holzner den Park. Unterstützt wird sie dabei von weiteren Familienangehörigen. Auch die Seniorchefin Elfriede Hochholzer ist nach wie vor im Park zu sehen.
 

     
     
     
 
Sehr geehrte Frau Holzner, herzlichen Dank, dass Sie trotz Freischützeröffnung für uns Zeit haben ein paar Fragen zu beantworten.
Was macht aus Ihrer Sicht den Bayern Park so einzigartig. 
 
 
 
Einzigartig finde ich, dass wir so eine schöne Landschaft haben. Wir bieten unseren Besucher Wald, Wiesen und Wasser - etwas was es in vielen anderen Parks nicht mehr so gibt.
 
 
     
     
     
     
  In den über 20 Jahren gab es jede Menge Höhen und Tiefen. Wenn Sie sich so zurückerinnern - Was waren die schönsten Momente?  
  Ich denke oft an die Anfänge zurück. Es war schon 1985 vom Wildparkwald da haben wir die Tiere selbst aufgezogen. Wir haben Polarfuchse gehabt, die haben wir das Fläschchen gegeben. Ja, es war schon ganz schön. Dann hatten wir das Trampolin gehabt und da sind oft die Kinder vom Nachbarn gekommen. Trampolinspringen war damals immer das Highlight. Und so hat sich nach und nach der Park entwickelt.  
     
     
     
     
 
In der Zwischenzeit sind einige Jahre vergangen. Der Bayern Park feiert heuer sein 20 jähriges Jubiläum. Eine Katapultachterbahn "Freischütz" von Maurer Söhne wurde eben eröffnet. Was ist das Besondere an dieser Achterbahn?
 
 
 
Das Besondere ist das die Bahn auf ihren 483 Metern sehr viele Inversionen hat und sehr extrem zu fahren ist. Keine Bahn auf der Welt hat auf einer solchen Strecke mehr Fahrfiguren und Überschläge wie unser Freischütz.
 
 
     
     
     
     
 
Ursprünglich war der Park eher für die Zielgruppen Familien mit Kleinkindern jetzt hat man sich für eine extreme Attraktion entschieden.
Was war der Grund für die Investition?
 
 
 
Durch die Rafting-Anlage hat sich das Publikum schon etwas geändert Jetzt wollen wir auch die Teenager erreichen die auch mit der Familie zu uns kommen.
 
 
     
     
     
  Es hat ja mehrere Bewerber gegeben. Was waren die entscheidenden Gründen warum man sich am Ende für Maurer Söhne entschieden hat?  
 
Zum Schluss war das Layout von Maurer Söhne am besten. Die anderen Vorschläge wären mit Kettenaufzug gewesen und Maurer hätte am Ende doch einige Weltneuheiten drin gehabt die für uns interessant waren.
 
 
     
     
     
  Erstmals findet hier ein fliegender Start statt. Gehört dieser zum Standardprogramm?  
 
Wenn wenig Besucherandrang ist dann fährt der Freischütz 2 Runden. Bei hohen Besucherandrang leider nur 1 Mal.

 

 
     
     
     
     
  Wie ist die Idee dazu entstanden?  
 
Man wird ja bei der Bahn von 0 auf 80 rausgeschossen und da haben wir überlegt wie können wir das thematisieren? Das Thema Freischütz passt da recht gut in unser Bild rein. Man sitzt in der berühmten Freikugel drin und kommt wie aus Geisterhand wieder zurück ans Ziel.
 
 
     
     
     
  Die Bauarbeiten sind ja noch nicht abgeschlossen. Das Theming ist ja noch nicht fertig. Bis auf den Bahnhof, der wie ein Böller thematisiert wird, gibt es noch nicht viel Informationen wie die Bahn am Ende aussehen wird. Können Sie uns da schon einiges verraten?  
 
Wie der Name schon sagt, werden einige Themen vom Freischütz wieder zu finden sein. Aber genauere Details möchte ich momentan noch nicht sagen, es soll für nächsten Jahr eine Überraschung werden.
 
 
     
     
     
     
Warum hat sich die Eröffnung so verzögert? Hat es Probleme gegeben?
 
Nein, Probleme in dem Sinn hat es keine gegeben. Es hat ursprünglich geheißen 2011 soll die Bahn in Betrieb gehen. Das haben wir auch geschafft und wir hoffen, dass wir dann in der nächsten Saison so richtig durchstarten können.
Natürlich wäre es schöner gewesen wenn sie früher in Betrieb gegangen wäre, aber es doch ein Prototyp und da kann es schon zu Verzögerungen kommen.
 
 
     
     
     
     
   Wird es auch Merchandising-Produkte  geben?  
  Wird es auf alle Fälle geben. War haben da auch schon einige Angebote eingeholt. Dadurch, dass wir noch nicht gewusst haben wann die Bahn endgültig in Betrieb gehen wird, steht das Angebot erst im nächsten Jahr zur Verfügung. Aber es wird auf jeden Fall Freischützprodukte geben.  
     
     
     
     
  Wie hoch ist die Erwartungshaltung? Welches Zuschauerplus erwarten Sie?  
 
Wir hoffen ab der nächsten Saison mit 350.000 Besucher also einer Steigerung von 10 Prozent.
 
 
     
     
     
     
  Sind weitere Thrillattraitionen in Zukunft angedacht?  
  Der Freischütz war für den Bayern Park schon eine große Investition. Jetzt werden wieder etwas kleinere Attraktionen folgen. Wir müssen aber schauen, dass wir in Zukunft für die Kinder aber auch für die Jugendlichen etwas bieten können  
     
     
     
  Wie schwierig ist es sich da am Markt zu behaupten?  
  Die Konkurrenz wird teilweise immer mehre aber mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis sehe ich mit Zuversicht in die Zukunft.  
     
     
     
     
     
  Demnächst möchte ja auch der Bavaria Park in der Nähe von München eröffnen. Wäre das eine Konkurrenz für Sie?  
 
Nein,  das kann man momentan nicht so sagen. Das Angebot ist etwas ganz was anderes.  Natürlich wenn mehr Angebote da sind werden etwas weniger Besucher kommen. Es sind aber schon viele Parks in Planung gewesen - ob er am Ende doch noch eröffnen wird kann man am Ende noch nicht sagen.
 
 
     
     
     
  Sind Sonderveranstaltungen wie Halloween oder Weihnachtsöffnung. Ist das ein Thema für Sie?  
  Wir haben vor zwei Jahren einen Weihnachtsmarkt gehabt. Das war aber leider nicht so zufrieden stellend. Jetzt wurde der Weihnachtsmarkt wieder abgeblasen weil die Dekoration sehr viel Aufwand macht.  
     
     
     
     
  Ihre Philosophie für die Zukunft?  
 
Wir wollen weiterhin ein Familienpark bleiben der für alle Familienmitglieder etwas zu bieten hat. Dabei soll das familiäre Ambiente im Vordergrund stehen.
 
 
     
     
     
Was wären Ihre 3 größten Wünsche für die Zukunft?

Gesundheit!
Das wir uns weiterentwickeln können
und noch mehr Besucher.
 
     
     
     
 
Das Interview hat Manfred Piringer für freizeitparkfun.de geführt.
Für die Fragen sind Torsten Jansen, Piringer Manfred, Mario Pauritsch und Christian Albers verantwortlich. Wir bedanken uns bei Frau Hölzner für das Interview und wünschen alles Liebe und Gute und für die Zukunft viel Erfolg.

 
 
     
 

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